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Sammelsurium

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Sammelsurium - laut Duden steht das für (umgangssprachlich) Durcheinander, Unordnung.... -
vielleicht sollte ich besser meine ganze Homepage so benennen ??
 
Hier sammele ich zunächst einmal Dinge und schaue ob es sich lohnt, dafür eine gesonderte Seite zu veröffentlichen.
 
Ich beginne heute mit Beiträgen, die ich von Cornelia aus Herne erhalten habe.
Leider kann ich nichts zu den Autoren sagen.
 

 
Die Insel der Gefühle
 
Vor langer Zeit existierte einmal eine wunderschöne, kleine Insel. Auf dieser Insel waren alle Gefühle der Menschen zu Hause:
Der Humor und die gute Laune, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und das Wissen und all die vielen anderen Gefühle.
Natürlich lebte auch die Liebe dort.
Eines Tages wurde den Gefühlen jedoch überraschend mitgeteilt, dass die Insel sinken würde.
Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen.
Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten, denn sie hing sehr an ihrer Insel.
Bevor die Insel sank, bat die Liebe die anderen um Hilfe.
Als der Reichtum auf einem sehr luxuriösen Schiff die Insel verließ, fragte ihn die Liebe:
"Reichtum, kannst du mich mitnehmen?"
"Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für dich."
Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam. "Stolz, bitte, kannst du mich mitnehmen?"
"Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen", antwortete der Stolz, "hier ist alles perfekt und du könntest mein schönes Schiff beschädigen."
Als nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit: "Traurigkeit, bitte nimm du mich mit."
"Oh Liebe", sagte die Traurigkeit, "ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss."
Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die Liebe sie rief.
Plötzlich aber rief eine Stimme: "Komm Liebe, ich nehme dich mit."
Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie ganz und gar vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen.
Später fragte die Liebe das Wissen: "Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?"
"Ja sicher", antwortete das Wissen, "das war die Zeit."
"Die Zeit?" fragte die Liebe erstaunt, "Warum hat mir die Zeit denn geholfen?"
Und das Wissen antwortete: "Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist."
 

 
Freundschaft kann ein Mensch nur geben,
wenn er selber sie verspürt,
wenn ein Blick oder ein Lächeln
tief im Herzen ihn berührt.
 
Nicht nur Geld und Gut entscheiden,
ob du wirklich glücklich bist,
wichtig ist, dass man im Leben
einfach Mensch geblieben ist.
 
Unser ganzes Tun und Handeln,
ist es uns nicht auferlegt?
Wie viel schöner ist das Leben,
wenn man es mit Freuden lebt.
 
Drum nütze jede schöne Stunde
in einer netten Freundesrunde
Denn Freundschaft ist ein grosses Gut,
wenn ehrlich man´s vom Herzen tut!
 

 
Ansprache einer Kerze
 
Du hast mich angezündet und schaust - nachdenklich oder versonnen - in mein Licht.
Vielleicht freust du dich über mein Licht. Ich jedenfalls freue mich, dass ich für dich brenne.
Wenn ich nicht brennen würde, läge ich in einem Karton mit all denen, die nicht brennen.
Da liegen wir nur herum, ohne Sinn. Einen Sinn haben wir nur, wenn wir brennen.
Aber seit ich brenne, bin ich schon ein Stück kürzer geworden - das ist schade, denn ich kann mir ausrechnen, dass ich so kurz werde, dass ich nur noch ein kleines Stümpfchen bin.
Aber so ist das! Es gibt nur zwei Möglichkeiten - entweder ich bleibe ganz und unversehrt im Karton, dann werde ich nicht kürzer, dann geht mir überhaupt nichts ab, aber dann weiß ich nicht, wofür ich da bin, dann muss ich auch etwas geben dafür: von mir selbst, mich selber. Das ist schöner als kalt und sinnlos im Karton.
So ist das auch bei euch Menschen - genau so!
Entweder ihr bleibt für euch, dann passiert euch nichts, dann geht euch nichts ab - dann seid ihr Kerzen im Karton.
Oder ihr gebt Licht und Wärme - dann habt ihr einen Sinn. Dann freuen sich eure Mitmenschen, dass es euch gibt.
Dann seid ihr nicht vergebens da. Aber dafür musst du etwas geben - von dir selber, vor allem, was in dir lebendig ist, von deiner Freude, deinem Lachen, deinen Ängsten, deiner Traurigkeit, deiner Sehnsucht, vor allem, was in dir ist.
Du brauchst keine Angst haben, wenn du dabei kürzer wirst, dass ist nur äußerlich, innen wird es bei dir immer heller.
Ich bin nur eine kleine einzelne Kerze. Wenn ich allein brenne, ist mein Licht nicht groß, und die Wärme, die ich abgebe, ist gering. Aber mit anderen zusammen ist das Licht groß und die Wärme stark.
Bei euch Menschen ist das genau so. Einzeln für euch ist das Licht nicht gewaltig und die Wärme klein.
Aber zusammen mit anderen, da seid ihr viele.
Licht ist ansteckend.
 
Unbekannter Verfasser
 

 
Spuren am Weg
 
Es war einmal ein Vater, der zwei Söhne hatte.
Je älter und gebrechlicher er wurde, desto mehr dachte er über sein Leben nach. Und manchmal kamen ihm Zweifel, ob er seinen Söhnen wohl das Wichtigste für ihr Leben weitergegeben hatte.
Weil ihm diese Frage nicht losließ, beschloss der Vater seine Söhne mit einem besonderen Auftrag auf eine Reise zu schicken.
Er ließ sie zu sich kommen und sagte: "Ich bin alt und gebrechlich geworden. Meine Spuren und Zeichen werden bald verblassen. Nun möchte ich, dass Ihr in die Welt hinaus geht und dort Eure ganz persönlichen Spuren und Zeichen hinterlasst."
Die Söhne taten, wie ihnen geheißen und zogen hinaus in die Welt.
Der Ältere begann sogleich eifrig damit, Grasbüschel zusammenzubinden, Zeichen in Bäume zu schnitzen, Äste zu knicken und Löcher zu graben, um seinen Weg zu kennzeichnen.
 
Der jüngere Sohn jedoch sprach mit den Leuten, denen er begegnete, er ging in die Dörfer und feierte, tanzte und spielte mit den Bewohnern.
Da wurde der ältere Sohn zornig und dachte bei sich: "Ich arbeite die ganze Zeit und hinterlasse meine Zeichen, mein Bruder aber tut nichts."
Nach einiger Zeit kehrten sie zum Vater zurück.
Der nahm dann gemeinsam mit seinen Söhnen seine letzte und beschwerliche Reise auf sich, um ihre Zeichen zu sehen.
Sie kamen zu den gebundenen Grasbüscheln. Der Wind hatte sie verweht und sie waren kaum noch zu erkennen. Die gekennzeichneten Bäume waren gefällt worden und die Löcher, die der ältere der beiden Söhne gegraben hatte, waren fast alle bereits wieder zugeschüttet.
Aber wo immer sie auf ihrer Reise hinkamen, liefen Kinder und Erwachsene auf den jüngeren Sohn zu und freuten sich, dass sie ihn wiedersahen und luden ihn zum Essen und zum Feiern ein.
Am Ende der Reise sagte der Vater zu seinen Söhnen: "Ihr habt beide versucht, meinen Auftrag, Zeichen zu setzen und Spuren zu hinterlassen, zu erfüllen.
Du, mein älterer, hast viel geleistet und gearbeitet, aber deine Zeichen sind verblichen.
Du, mein jüngerer, hast Zeichen und Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen.
Diese bleiben und leben weiter."
 
Unbekannter Verfasser
 

 

 
So allmählich könnte ich diese Seite in "Gedichte" umbenennen, oder?